abgesagt – Werkstattfest am 3. Oktober im Schöffeldinger „Keramik-Atelier“

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Endlich wieder Festtagsstimmung – natürlich coronakonform:

Werkstattfest am 3. Oktober im Schöffeldinger „Keramik-Atelier“

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Am 1. Mai musste das traditionelle Werkstattfest im Schöffeldinger „Keramik-Atelier“ erstmals seit 2008 abgesagt werden – Corona bedingt! Am 3. Oktober wird die beliebte Schau des Kunsthandwerks nachgeholt, mit Jazzmatinee und einem Auftritt der Landsberger Stelzer.

Auftritt der Landsberger Stelzer

Matinee mit Swing:

Zum Auftakt um 10.30 Uhr wird die Töpferei an der Hauptstraße 15 buchstäblich zum Ton-Studio: wie im vergangenen Jahr steht eine Jazzmatinee auf dem Programm. Zur Gitarrenbegleitung von Philipp Stauber singt Katharina Gruber leichte und nachdenkliche Standards des Swing- Jazz. Nachdem auch ihr bereits ausverkauftes Landsberger Rathauskonzert der Virenkrise zum Opfer fiel, gibt’s nun in Schöffelding die Gelegenheit, die Musiker live zu erleben. Nur pünktlich sollten die Besucher sein, denn die Zahl der Plätze ist – den Sicherheitsregeln folgend – begrenzt. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Für die Künstler gibt’s einen Spenden-Topf.

Kathi Gruber und Philipp Stauber

Handwerkskunst und Gartenfreuden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen!

Die Verschiebung des Werkstattfestes in den Herbst hat auch ihr Gutes: Während Rita Roth ihre Keramik, Barbara Helleis ihre Schmuckstücke und Gärtnermeister Franz Wiedemann rauschende Gartengräser zeigen, biegen sich die Äste der Apfelbäume unter der Last der Früchte. Vielleicht kann man dann auch schon frischgepressten Saft aus handgedrehten Bechern trinken:

Irdenware, Steinzeug und Porzellan – aus diesen klassischen Materialien entstehen an der Töpferscheibe Geschirr, Blumenkugeln, Vasen, sogar Knöpfe für Küchenschubladen. Nichts ist hier „von der Stange“, alles Ton-Kunst in unverwechselbarer Handschrift. Eine heitere Serie sind die bunt bemalten Becher und Krüge. Sobald man sie in die Hand nimmt, beginnen sie rund herum kleine, lustige Geschichten zu erzählen.

Unikate sind auch die Schmuckstücke von Barbara Helleis. Am Stand der Goldschmiedemeisterin aus dem Landsberger Hinteranger glitzernunverwechselbare, maßgefertigte Ringe, Ohr- und Halsgeschmeide. Die Formel „zum Glück gibt’s Barbara“, gilt nicht nur für Paare, die ans Heiraten denken: im Gespräch mit der Meisterin entstehen Ideen fürs ganz persönliche Glanzstück und Ketten, die oft zwei Leben verbinden.

Auf der Obstwiese zeigt Franz Wiedemann, wie bunt es der Herbst im Garten treibt. Und wer bisher noch keinen „grünen Daumen“ hat, kann sich sich beim Gärtnermeister guten Rat holen. Auch das Gasthaus Kaindl öffnet seine Türen und versorgt diese. Dass man zu den jungen Artisten aufschauen muss, kann man in diesem Fall wörtlich nehmen. Wenn sie über die Schöffeldinger Hauptstraße stolzieren – von der Töpferei an der Hausnummer 15 zur Polsterei von Bianka Pröll im Haus Nummer 7a, wird auch die Erinnerung ans einstige Bauerndorf wach: Es sind ehemalige Kuhställe, die zur Heimat fürs Handwerk wurden.

Rita Roth

Die Veranstalter um Wolfgang Hauck von der Kunstbaustelle Landsberg und die teilnehmenden Werkstätten und Künstler/Innen werden ihr Programm natürlich der aktuellen Coronalage anpassen. Alle Beteiligten freuen sich aber schon jetzt auf ihre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lederhosen-Stelzer

Besucher und darauf, dass an diesem Festtag wieder Leben und Festtagsstimmung in Schöffelding Einzug halten.

Rita Roth