Kühltransporte bei Delo

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Auch für den Versand von Klebstoffen ist Tiefkühlung erforderlich. Delo fand eine neue Logistiklösung – und spart über 3.000 Tonnen CO2 ein

Seit 2018 hat DELO mit einer neuen Lösung für den Versand von Klebstoffen 3.200 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Erreicht wurde dies mit Versandcontainern, die nach dem Thermoskannen-Prinzip funktionieren.

Klebstoffe ermöglichen Leichtbau sowie ressourcenschonende Miniaturisierung. Aus technischen Gründen müssen viele Hightech-Klebstoffe gekühlt oder gefroren transportiert werden. Aufgrund der erforderlichen Kühlleistung werden gefrorene Klebstoffe zu einem großen Teil in Styroporboxen transportiert, die mit Trockeneis gefüllt sind.

Um den globalen CO2-Fußabdruck zu senken, setzt DELO für interkontinentale Transporte seit 2018 zunehmend auf sogenannte Cocoons des Logistikdienstleisters World Courier. Dabei handelt es sich um spezielle und über Jahre verwendbare Versandcontainer, die unter anderem aus einem Glasfaserverbund und Vakuum-Paneelen bestehen. Dank ihrer High-Performance-Isolierung genügt im Vergleich zu Styroporboxen eine deutlich geringere Kühlleistung, weshalb statt Trockeneis auch wiederverwendbare Kühlakkus zum Einsatz kommen. Zudem ermöglicht der Verzicht auf das Gefahrgut Trockeneis – gefrorenes Kohlendioxid – einen einfacheren Transport und verbessert den Arbeitsschutz für alle Mitarbeiter entlang der Transportkette.

Dank dieser neuen Logistiklösung konnte DELO bei den 429 Sendungen seit 2018 mehr als 3.200 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 1.250 Autos mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 km. Ein weiterer Vorteil der Isolier-Container-Lösung ist weniger Verpackungsmaterial, etwa 6.000 Styroporboxen wurden eingespart.

„Angesichts unserer in homöopathischen Mengen verwendeten Klebstoffe und ihrer energiesparsamen Herstellung sind wir im Industrievergleich sicher nur ein kleiner CO2-Verursacher. Trotzdem schauen wir uns im Rahmen unseres Umweltmanagements immer wieder an, wo wir Prozesse wie hier im Logistikbereich verbessern können“, erklärt Sabine Herold, Geschäftsführende Gesellschafterin von DELO.

Die meisten der Hightech-Klebstoffe von DELO finden in der Automobil- und Unterhaltungselektronik Verwendung. Oft ist dabei nur ein kleiner Tropfen Klebstoff erforderlich. So reicht zum Beispiel ein Liter Klebstoff für 40 Millionen RFID-Funketiketten aus.