Ich hatte einen Traum

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(Der Heilige Paulus zu Besuch in Windach)

Liebe Leser*innen,

als neuer Herausgeber der Windacher Zeitschrift habe ich im letzten halben Jahr viel gelernt. Dabei erfuhr ich auch, dass der Heilige Paulus u.a. der Schutzpatron der Medien ist. Seit dem rufe ich den Heiligen regelmäßig an, damit er auch seine schützende Hand über unseren „Windacher“ hält und zum guten Gelingen beiträgt.

Sie mögen es glauben oder nicht, im Mai ist mir der Heilige Paulus im Traum erschienen. Er erzählte mir, dass er wie jedes Jahr nach Windach herabsteigt, um zu sehen, ob für den Peter & Paul-Festtag am 29. Juni alles in Ordnung sei und er seine Kirche besuchen könne. Dabei erfuhr ich, dass er jetzt das fünfte Mal vor verschlossener Tür steht. Ausgesperrt bis auf weiteres, wie man an dem Informationsblatt an der Kirchentür lesen kann:

Paulus wirkte sehr traurig und resigniert!
Er könne verstehen und akzeptieren, dass nach dem Bau von Maria am Wege für ihn nur die Nebenrolle in einer Nebenkirche bleibt, aber mit dem lapidaren „bis auf weiteres“ muss jetzt nach fünf Jahren Schluss ein.
Er fordert Informationen für sich und alle Gläubigen und Ungläubigen, wie es mit der Kirche weitergeht.

Ich habe ihn gefragt, warum er mit seinem Anliegen ausgerechnet zu mir kommt und nicht gleich bei den Verantwortlichen vorstellig wird.
Er hätte es verschiedentlich schon versucht, ohne Erfolg. Als Beschützer des „Windachers“ möchte er von mir die kleine Gegenleistung, seine Sorgen einem größeren Kreis in der Gemeinde bekanntzumachen.

Ich habe ihm diesen Artikel zugesagt und konnte ihm mitteilen, dass der vermoderte Infokasten an der Friedhofs-/ Kirchenmauer schon durch einen neuen ersetzt ist. Ein gutes erstes Zeichen, dass die Kirche im Zentrum der Gemeinde nicht ganz vergessen ist.

Weitere Schritte werden folgen, vielleicht steht darüber schon was im August-Windacher(?)

i. A vom Hl. Paulus Reiner Lekar

 

Wer kennt den armen Kerl hinter Gittern am Kircheneingang, links unten (?)