Ein Dankeschön zum Abschied

Ein Dankeschön zum Abschied

Unser Herausgeber Reiner Lekar beendet nach dreijähriger Verantwortungszeit seine Tätigkeit für den Windacher. Wir sagen servus und wünschen alles Gute!

„Wenn sich keiner findet, dann mache ich das eben!“ So beendete Reiner Lekar vor rund drei Jahren die Diskussion im neu zusammengewürfelten Redaktionsteam, das damals viele Mitglieder, noch mehr Ideen aber keinen hatte, der die Verantwortung übernehmen wollte. Denn „Der Windacher“ ist kein Verein, kein Sprachrohr der Gemeinde, sondern ein eigenständiges Klein-Unternehmen. Das Team arbeitet ehrenamtlich, durch die Anzeigen werden Druck und Austräger finanziert, eine Pauschale der Gemeinde ermöglicht Extras, wie zum Beispiel den Druck einiger Farbseiten. Aber einer muss den Hut aufhaben und, sollte es Ärger geben, den Kopf hinhalten. Und das war Reiner. !

So kurz und sachlich, wie er seine Tätigkeit aufgenommen hatte, verkündete er auch den Abschied zum Ende diesen Jahres: Probleme mit den Augen lassen nicht mehr zu, sooo viele Stunden vor dem Computer zu verbringen. Schließlich hatte Reiner nicht nur das letzte Wort, sondern auch die ganze Arbeit mit dem Layout zu erledigen. Nachdem einer der Neuen im Team 2019, Profi in diesen Dingen, nach ganz kurzer Zeit ausgestiegen war, arbeitete sich der ehemalige Siemens-Ingenieur akribisch in die Materie ein. Dafür zollt ihm das ganze Team – wie viele unsere Leser und Kunden – vollsten Respekt. Reiner Lekar, der viele Berufsjahre für internationale Telekom-Geschäfte verantwortlich war, mit Schwerpunkt Südamerika und Portugal, und gerne immer mal aus dieser Zeit erzählt, war „El Patrón“ im besten Sinne. Er hörte zu, wog ab, ermahnte die Säumigen und lobte die Fleißigen. „Der hat sicher noch nie in einem großen Unternehmen gearbeitet“, war einer seiner Lieblingssätze, wenn mal wieder irgendwo geschlampert wurde. Schließlich nährt sich der Windacher bekanntlich vor allem von den vielen Beiträgen aus den Vereinen, Organisationen und aus der Bevölkerung, denen wir ein Podium bieten. Und eben diese Beiträge kommen gerne mal viel zu spät! Aber er konnte auch gnädig sein mit den Säumigen, und sich – wie auch in diesem, dem letzten Heft unter seiner Ägide, mit Großzügigkeit und Geduld wappnen.

Auch als fliegender Reporter sah man Reiner Lekar in Erscheinung treten. Fotos bei Veranstaltungen, ein Bericht hier, ein Kommentar da – seine zweite Karriere als KleinUnternehmer hat ihm Spaß gemacht. Die Störche in Schöffelding werden seine regelmäßigen Besuche vermissen – wenngleich, wer weiß, wie er seine neu gewonnene Freiheit nutzen wird. Denn hier und da einen Beitrag bringen, das will er auch in Zukunft. Dann, lieber Reiner, kannst Du gerne auch hier und da ein Fläschchen vorbeibringen, wie wir das von den Redaktionskonferenzen gewohnt sind. So ein Schlückchen in Ehren kann so manchem Thema die Spitze nehmen und die Gemüter beruhigen. Wenngleich es immer sehr harmonisch war im Team, alle waren mit Freude bei der Arbeit und sagen Dir herzlich danke für die guten Jahre, die wir gemeinsam gewirkt und gewerkelt haben. Eigentlich wolltest Du noch ein wenig länger bleiben, aber die Gesundheit geht vor. Und so sind wir zusammen mit Dir sehr glücklich, eine Nachfolge zur Bewältigung der verschiedenen Aufgaben gefunden zu haben.

Ab Januar 2023 heißt der „Chef“ Hannes Reicher. Er, der bislang für Anzeigen, Buchhaltung etc. zuständig war, wird zukünftig Herausgeber sein. Das ganze Team ist glücklich, diese Aufgabe in ebenso verantwortlichen wie bewährten Händen zu wissen. Und auch für die optische Gestaltung des Magazins fand sich kompetente Verstärkung: Wir begrüßen ganz herzlich Charlotte Miller und Klaus Springer beim Windacher und freuen uns auf ihre Ideen und professionelle Unterstützung. Und nicht zuletzt heißen wir Constanze Herrlinger willkommen, von der man schon den einen oder anderen Beitrag im Windacher lesen konnte. Sie wird Redaktion und Grafik gleichermaßen unterstützen, hoffentlich (bitte, liebe Constanze) auch im organisatorischen Bereich. Mehr über die „Neuen“ erfahren die Leser im Extra-Beitrag – dieser Text schließt mit einem Gruß an Reiner Lekar. Wenn er im nächsten Sommer endlich mal wieder Zeit hat, seine geliebten Berge zu besteigen, soll er uns gute Gedanken schicken.

Das Team von „Der Windacher“