Baustopp Gasthof und Go für den Schlossmarkt

Florian Zarbo von den Gemeindewerken Windach informiert über aktuelle Beschlüsse und Ereignisse

Gasthof am Schloss: Arbeiten eingestellt

Im vergangenen Jahr konnten wir nun endlich mit den Bauarbeiten an unserem Gasthof am Schloss begin- nen. Insbesondere der Erhalt des denkmalgeschützten Dachstuhls und das bisher nicht ausgebaute Dachge- schoss sind in der ersten Phase die wichtigen Arbeiten. Die Ausschreibun- gen für die übrigen Gewerke sindteilweise aktuell auf dem Markt bzw. werden gerade zum Versand vorberei- tet.

Bereits im Genehmigungsverfahren erhielten wir die Information, dass ein Nachbar eine Klageerhebung gegen die Baugenehmigung beabsichtigt. Letztlich wurde dann gegen den Baugenehmigungsbescheid Klage erhoben. Am 20.12.2023 erhielten wir

den Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichts übersandt. Diesem Beschluss war zu entnehmen, dass das Gericht die aufschiebende Wirkung angeordnet hat, d.h., dass wir mit Zugang des Beschlusses einen Baustopp verhängt bekommen haben. Seitdem stehen die Arbeiten auf der Baustelle.

Gemeinsam mit den Kollegen vom Landratsamt, sowie unserem Rechtsanwalt und dem Architekten hatten wir über den Jahreswechsel das weitere Vorgehen besprochen und eine aus unserer Sicht gute Lösung gefunden. Aufgrund des lfd. Verfahrens können wir hierzu jedoch keine näheren Informationen geben.

Schlossmarkt: Umbau genehmigt

Kurz vor Jahreswechsel konnten wir von Seiten der Förderstelle der Städtebauförderung den Förderbescheid für den Schlossmarktanbau in Empfang nehmen. Nachdem wir gemeinsam mit dem zuständigen Sachbearbeiter nochmals alle Unterlegen/Berechnungen etc. durchgegangen sind, konnte er uns nun einevorläufige Förderzusage in Höhe von bis zu 1.200.000 EUR geben! Wir gehen aktuell von förderfähigen Kosten in Höhe von 1.500.000 Euro aus. Darüber hinaus erhalten wir noch zusätzlich eine Förderung für die Umgestaltung des Außenbereichs, der mit 80% der förderfähigen Kosten gefördert wird. Damit haben wir als„Weihnachtsgeschenk“ zum Jahreswechsel eine deutlich bessere Ausgangslage in diesem Projekt als es noch in der Gemeinderatssitzung, in welcher die Freigabe der weiteren Lph. gegeben wurde, der Fall war. Gemeinsam mit dem Planerteam und den Nutzern erarbeiten wir derzeit die Leistungsverzeichnisse, ebenso finden intensive Abstimmungen zu Schnittstellen der Gewerke etc. statt. In Q1 2024 sollen erste LV ́s veröffentlicht werden.

Der weitere Bauablauf wird sodann in einem Bauzeitenplan festgelegt, welcher noch mit der Gemeinde und den Nutzern abgestimmt wird.

Ergänzung der Redaktion:

Ein Treffpunkt für die Bevölkerung: Die endgültige Planung des Schlossmarkts, vorgelegt vom Architektenbüro Sunder-Plassmann sowie der Freiraumplanerin Angelika Sedlmeir, wurde im Dezember im Gemeinderat vorgelegt und genehmigt. 14 Teilnehmer des Gemeinderates befürworteten das Projekt: Die Modernisierung mit Café und SUNDER-PLASSMANN ARCHITEKTEN STADTPLANER BDA GmbH HAUS DER GESTALT AM DORFBRUNNEN 86919 UTTING einer Terrasse im südlichen Bereich (das auch Samstag und Sonntag geöffnet sein soll), einem zweiten Eingang mit Fahrradabstellplatz im Norden und einer DHL Packstation. Auch wird der gesamte Eingangs- und Kassenbereich neu gestaltet. Das äußere Umfeld soll als „Shared Space“ geplant werden – mit gleicher Berechtigung für alle Verkehrsteilnehmer. Für die Fahrzeuge ist eine Einbahnlösung über den Parkplatz vorgesehen. Drei Räte der Freien Wähler stimmten gegen das Projekt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauhof: Neue Planung genehmigt

In der Gemeinderatssitzung vom 09.01.2024 wurde dem Gemeinderat eine Kostenschätzung samt Lageplan und Prinzipskizze für die von ihm präferierte neue Variante vorgestellt. Dieser Planung samt Kostenschätzung wurde zugestimmt, sodass auf Grundlage des in dieser Sitzung gefassten Beschlusses der Bebauungsplan weitergetrieben wird. Zeitgleich werden die Entwurfsplanung samt Kostenberechnung für das Gebäude sowie die Freianlagen erarbeiten.Anschließend werden wir die LV ́s erstellen. Ziel ist, dass wir in 2024 mit den Arbeiten am Gelände beginnen.

Ergänzung der Redaktion:

Durch die Verlegung des Bauhof- Projektes vom Nordosten des Geländes auf den südwestlichen Teil können deutlich Kosten eingespart werden. Die neue aktuelle Variante wird mit  1.251.128 Euro veranschlagt, für die Ursprungsvariante waren 1.895.000 Euro veranschlagt worden. Bei der neuen Variante müssen weniger Freianlagen umgestaltet werden, außerdem entstehen wesentlich geringere Kosten für die Gassicherung, da das Gelände im neu überplanten Bereich weniger durch Altlasten kontaminiert ist.