Bauarbeiten – Impressionen aus der Höhenstraße

Chronik der von den Straßen- und Wasserversorgungsarbeiten betroffenen Anwohner

Wer regelmäßig die obere Landsberger Straße in Windach nutzt, konnte in den letzten drei Jahren mehrere interessante Bauprojekte mitverfolgen. Die Entstehung eines komplett neuen Straßenzuges („Windacher Höhe“), die Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen in den oberen Straßen und dann in Hang- und Höhenstraße… – ja, was denn eigentlich?

Zweck der Bauarbeiten

Angekündigt wurde der Umbau des Abwassermischsystems in ein Trennsystem von der Höhenstraße bis zur Burgleiten. Damit soll die Kläranlage entlastet und zunehmende Niederschlagsmengen abgepuffert werden. Aufgrund geografischer Gegebenheiten und wegen des Starkstromkabels an der Autobahn musste das Vorhaben auf die beiden obersten Straßen beschränkt werden. Anfallendes Regenwasser sollte ursprünglich in einem zentralen Auffangbecken Nähe Ortsmitte gesammelt werden, es fand sich jedoch keine geeignete Fläche. Das Sammelbecken befindet sich nun in der Höhenstraße und zum Teil in der Hangstraße. Dazu mussten die jeweiligen Straßenabschnitte mehrmals in gesamter Länge, Breite und mehreren Metern Tiefe geöffnet werden.

Bald kommt die Deckschicht

Und wie geht es weiter? Der Kanalbau in der Höhenstraße gilt als weitestgehend abgeschlossen, die Straße wurde mit der Tragschicht versehen. Sobald es die Witterung zulässt soll der Kanalbau in der Hangstraße weitergehen während in der Höhenstraße letzte Arbeiten an den Absetzschächten stattfinden. Anschließend erhalten beide Straßen ihre Deckschicht.

Danach haben die Anwohner eine Frist von 6 Monaten, um auf ihren Grundstücken die erforderlichen Anschlüsse zu den Regenrinnen sowie Drainagen und Hebepumpen zu installieren. Diese Kosten müssen die Anwohner selbst tragen. Die Kanal- und Straßenbauarbeiten in bislang unbekannter Höhe werden wohl großteils aus Steuermitteln beglichen.

Die Anwohner der Höhenstraße

Text und Fotos: Reiner Lekar, Harald Huber, Natalie Rehm