72-Stunden-Aktion auch in Windach

Die Katholische junge Gemeinde (KjG) Windach beteiligt sich an der bundesweiten Initiativ

„In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen!“ – nach diesem Motto funktioniert die 72-Stunden-Aktion, die im gesamten Deutschland dieses Jahr wieder stattfand. Das letzte Mal wurde sie 2019 durchgeführt. Dieses Mal waren allein im KoKreis Landsberg/ Oberland über 900 Jugendliche in 47 Gruppen angemeldet. Davon waren es im Kreis Landsberg 24 Gruppen mit 416 Jugendlichen. Insgesamt belegte die Diözese Augsburg nach Teilnehmerzahl deutschlandweit den 3 Platz und in Bayern sogar Platz eins!

Auch die Windacher KjG wollte dabei sein und überlegte sich, welches Projekt dieses Mal anzugreifen wäre. 2019 konnte mit einer überwältigenden Beteiligung von insgesamt 32 Jugendlichen der Gruppenraum im Pfarrsaal neu gestaltet werden, eine große Holzterrasse wurde gebaut und neben einer Grillstelle wurden noch zahlreiche Palettensofas gezimmert. Dieses Mal sollte es etwas kleiner ausfallen und mit gesamt 15 Beteiligten waren kleinere Projekte auch passender.

Der Windacher Aktionstag

Die Aktion begann dieses Jahr für alle Beteiligten des Landkreis Landsbergs am Donnerstag, den 18.04. im Windacher Pfarrsaal und lief bis den darauffolgenden Sonntag.

Da das Wetter leider äußerst schlecht (kalt und regnerisch) war, disponierte die KjG Windach bei ihrem Projekt kurzfristig um und entschied sich anstatt für die Errichtung einer Totholzhecke hinter der Kirche und einer weiteren Außenaktion für die farbliche und kreative Neugestaltung des Jugendhauskellers. Dieser benötigte schon länger einen neuen Anstrich und bot so auch ein wetterunabhängiges Innenprojekt. Zuerst wurde alles weiß geweißelt, wobei es bei einfachen Malerarbeiten nicht blieb, da sich an manchen Stellen ein Teil des Putzes verabschiedete und zuerst einmal diese Stellen wieder verputzt werden mussten. Doch nachdem das geschafft war und der Keller schon viel heller und freundlicher daherkam konnte nun künstlerisch begonnen werden. Ein Teil der Gruppe machte sich Gedanken über die Bemalung und setzte anschließend tolle, großformatige Wandbilder um. Der ein oder andere wollte mal Graffiti ausprobieren, dessen Ergebnisse nun auch auf einer Wand zu finden sind. Neben der Kellergestaltung wurde noch eine Picknickbank aus Holz für die Gäste der Autobahnkirche gebaut. Diese wird in der Nähe des Autobahnparkplatzes aufgestellt und darf gerne von Leuten aus Nah und Fern genutzt werden. Eine zweite Bank ist noch in Arbeit und wird nach Abschluss ebenfalls ihren Platz hinter der Kirche finden.

Ein großer Dank für das gespendete Holz geht an die Firma Fichtl aus Hechenwang!

Der eigentliche Plan sah vor, am Samstag zum Ende zu kommen und den Sonntag etwas gemütlicher angehen zu lassen. Doch wie so oft, dauert es dann doch länger als geplant und man hing den Sonntag noch dran, um die Arbeiten abzuschließen. An diesem Sonntag besuchten die meisten Teilnehmer auch den Gottesdienst und anschließend gab es noch spontan Schnitzel und Pommes vom Saxen- hammer, welche dieser trotz vollem Haus noch gebraten hatte! Vielen Dank dafür! Mit dieser Stärkung waren die letzten Stunden Arbeit ein leichtes :). Die Ergebnisse können sich sehen lassen und die TeilnehmerInnen sind stolz auf das Geschaffte!

Markus Ertl

Mit Liebe zum Detail: Antonia und Aileen
Erste Picknickbank für Gäste der Autobahnkirche ist fertig.