50 Jahre Pfarrkirche „Maria am Wege“ in Windach

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Nun wird sie auch schon ein halbes Jahrhundert alt – unsere Pfarrkirche „Maria am Wege“. Einst gehörte sie zu den ganz modernen Kirchenbauten, die auch widerspiegeln sollte, zu welcher Volksnähe die katholische Kirche sich seit Mitte der 1960er Jahre verändert hatte. Ein Volksaltar inmitten der Gemeinschaft der Gläubigen und sogar noch niedriger stehend als die Sitzbänke außen herum. Keine erhöhte oder entrückte Kanzel mehr, sondern ein Ambo in Nähe des Altars, nahe beim Volk, von wo aus das Wort Gottes verkündet wird. In dieser Kirche versammeln sich die Gottesdienstbesucher im Rund unter einem von allen zwölf Aposteln getragenem Zeltgebäude.

Am 12. Juni 2021 fand anlässlich der Kirchenweihe vor 50 Jahren ein feierlicher Gottesdienst mit Bischof Bertram Meier statt. Größere Feierlichkeiten waren aufgrund der Corona-Situation leider nicht möglich.

Am Sonntag, den 27. Juni 2021, dem eigentlichen 50. Jahrestag der Kirchenweihe, erscheint die Ausgabe 16 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ mit dem Titel „50 Jahre Pfarrkirche ‚Maria am Wege‘ in Windach“.

Auf 132 Seiten werden die Planungs- und Baugeschichte, die Einweihung, die künstlerische Ausstattung der Kirche, aber auch die dort und in der Pfarrei handelnden Personen in den Mittelpunkt gestellt. Pfarrer Heinrich Winterholler (Pfarrer in Windach seit 1963) gebührt natürlich das Hauptaugenmerk. Ihm und seiner Initiativkraft ist der Bau dieser


Innenansicht von „Maria am Wege“

neuen Kirche in Windach zu verdanken. Nach der Einweihung 1971 konnte er noch weitere sieben Jahre

Der Bischof schreibt in ein Kreuz aus Sand das lateinische und griechische Alphabet

in der Gemeinde wirken. Es folgten Stephan Klöck (1978 bis 1980), Erich Fischer (1980 bis 2000), Tobias Merkt (2000 bis 2001), Willi Berchtold (2001 bis 2009), Robert Neuner (2009 bis 2015) und Markus Willig (seit 2015) als Pfarrer von Windach. Der Stabilität der Besetzung der Pfarrei mit katholischen Priestern steht aber eine noch stabilere Situation bei den Mesnerinnen gegenüber: Afra Winterholler, Annemarie Gerth und Christine Gall waren die lediglich drei Damen, die in „Maria am Wege“ in diesen 50 Jahren dieses Amt ausübten.

Ich weiß, dass nicht alle Personen und Ereignisse aus den vergangenen 50 Jahren Erwähnung gefunden haben.

Die seit über einem Jahr herrschende Pandemie hat meine Recherchen erheblich erschwert.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß mit dem Buch. Vielleicht kommen bei dem einen oder der anderen wieder Erinnerungen an die damalige Zeit hoch.

Die neue Ausgabe 16

Gerhard Heininger Fotos: Kreuzer, Heininger

 

Bemerkung der Redaktion:

Am 12. Juni fand der Fest-Gottesdienst mit dem Bischof statt. Darüber wird es in der August-Ausgabe einen Bericht geben.