140 – Viel Maibaumfreu(n)de in Oberwindach

 Liebe Nachbarn, schön dass ihr hier ward. Obwohl der 1. Mai wiedermal der kälteste Tag seit langem war, konnte das die Freude nicht trüben. Zum einen war es doch deutlich wärmer als im frostigen letzten Jahr und zum andren war das heuer sehr viel größere Zelt sogar beheizt. So konnten es sich die Gäste zur Musik der Blaskapelle Windach (und einer kleinen A cappella Einlage des Männerchors) richtig gemütlich machen. 

Besonders freut uns Helfer natürlich auch ein Wort der Anerkennung: „Gratulation zu dieser wunderbaren Feier“, sagte ein freundlicher Herr bei der Geschirrabgabe. Vielen Dank! Schön, wenn es gefällt. Auch wir Helfer haben unsere Freude an der Feier. Hand in Hand geht das durch den Tag. 

Morgens um 6 Uhr machen sich die Waldarbeiter um Hubert Rauschmayr auf den Weg um den Baum zu fällen. Gespendet wurde der Maibaum von Manfred Schmid. Vielen Dank, Manfred; ohne geht’s nicht. Diesen Morgen war auch Benedikt Sunder-Plassmann mit dabei; er ist Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung und wurde in diese Funktion vom letztjährigen Schirm-herrn, Erich Klas, gehoben. So knüpft sich diese Reihe seit über 30 Jahren. (Bei Interesse bitte an Benedikt wenden.) 

Wenn die Waldarbeiter um 8 Uhr mit dem Baum ankommen, hat Martin Hirschauer bereits das Loch ausgehoben, in das der Maibaum gepflanzt wird. Die ersten Helfer haben sich schon ein-gefunden um Zelte und Bänke aufzubauen. Doch zuerst gibt es Frühstück für Alle in dem beheizten Zelt, in dem noch vor ein paar Stunden der Tanz in den Mai stattfand. Alle Spuren sind beseitigt und Engelbert Ziegler, der bis 5 Uhr aufgeräumt hatte ist schon wieder da und installiert Schankwagen und Geschirrwagen. 

Während im Zelt gefrühstückt wird, ist, die Straße runter hinter Schmids Haus, Marga mir vielen Helfern dabei 60kg Kartoffeln aus dem riesigen Dämp-fer zu holen und zu schälen, denn der Kartoffelsalat bei der Maibaumfeier wird von jeher selbst gemacht – schmeckt einfach viel besser. 

Um diese Zeit steht Anton Kastl am Maibaum und kümmert sich wie immer um die Reparatur der Spitze, die beim Fällen abgebrochen ist. Herzliches Dankeschön, Anton. 

Der Kranz wurde schon vor 5 Tagen von Claudia Rauschmayr und ihren Helfern gebunden und wird nun am Baum befestigt und mit wei-ßen und blauen Bändern geschmückt. 

Joachim Hartel kümmert sich mit vielen Hel-fern um den Aufbau aller Zelte und Bänke. Mehr und mehr Gäste kommen. Es geht auf 10 Uhr… 

Das Maibaumaufstellen beginnt. Viele starke Männer greifen sich die Zangen. Robert Ziegler wird allseits gelobt für sein Kommando mit klaren Ansagen, Humor und vor Allem großer Sicherheit. Am Ende wird er noch gemeinsam mit Tom Mader die Zunft-Schilder anbringen. 

Nun gibt es Blasmusik, Essen, Trinken, später Kaffee und Kuchen, die von vielen Windacher

(innen) gestiftet wurden. Herzlichen Dank dafür! 

Und wieder stehen hier nur einige Namen stellvertretend für die vielen, vielen Helfer, die ihre Freude daran haben dieses Fest, Hand in Hand, durch den Tag zu geleiten. 

Besonders danken wir den Anwohnern für ihre Nachsicht und insbesondere der Familie Hirschauer für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung, dem Baumspender Manfred Schmid, dem 

Schirmherrn Benedikt Sunder-Plassmann, der Gemeinde Windach, der VR-Bank, den Kuchenspenderinnen, den Helfern beim Aufbau der Zelte und Bänke sowie beim Abbau, den starken Männern an den Zangen, den Gästen, die auch immer gegenseitig darauf achten, dass keine Kinder in den Gefahren-bereich laufen und den aktiven Helfern vor, während und nach der Feier. 

Liebe Nachbarn, wir hatten einen schönen Tag. Schön dass ihr da ward. 

Maibaumfreunde Oberwindach 

Franz Künzner, 1. Vorstand