137 – Glasfaser für Schöffelding? Mitmachen lohnt sich!

Glasfaser für Schöffelding!?

Am Freitag den 17.11.17 fand in der Windacher Schlosswirtschaft das Multiplikatorentreffen für den Glasfaseranschluss statt. Die Mitglieder unserer Schöffeldinger Bürgerinitiative für eine zukunftsfähige Glasfaserinfrastruktur konnten im Gespräch mit der Deutschen Glasfaser und dem ebenfalls anwesenden Bürgermeister Richard Michl tatsächlich Perspektiven für Schöffelding eröffnen. Ein Anschluss von Schöffelding an das Netz der Deutschen Glasfaser ist von der Gemeinde erwünscht und die Deutsche Glasfaser schließt einen Anschluss nicht aus, wenn wir in Schöffelding genügend Interessenten finden.

Martin Herkommer, der Regional-Manager der Deutschen Glasfaser wies darauf hin, dass “in einigen Gemeinden Bürgerinitiativen schon Erfolg hatten, Gebiete zu erschließen, die im ersten Schritt noch nicht eingeplant waren. Es muss jedoch immer der konkrete Einzelfall geprüft werden“. Richard Michl nannte die Option eines kostenlosen Glasfaseranschlusses eine „einmalige Gelegenheit, die wir so in den nächsten 10 Jahren vermutlich nicht nochmal bekommen werden“.

Dieter Graf vom Bund der Selbständigen unterstützt die Bürgerinitiative ausdrücklich. Ihm war es am wichtigsten, dass „möglichst alle Bürger in den Ortsteilen eine einfache Möglichkeit bekommen, den Bedarf einer besseren Internetanbin- dung anzumelden“. Daher wird er in Zusammenarbeit mit unserer Bürgerinitiative und der Gemeinde das Umfrageportal

  http://glasfaserschoeffelding.umfrageportal.info

einrichten. Ein analoges Portal „glasfaser-hechenwang“ wird auch für Hechenwang eingerichtet. Dort gibt es aber bislang noch keine Bürgerinitiative.

In Schöffelding wird die bisherige Unterschriftenliste durch das Umfrageportal ersetzt. Zum Start des Portals am 8.12.17 wird es eine kleine Werbeaktion der Bürgerinitiative geben. Die Gemeinde möchte zudem ein Schreiben zum Umfrageportal verfassen. Schöffelding selbst bräuchte über 100 Interessenten für den Anschluss.

Es werden sich nun Leute, die mit der aktuellen Technik zu- frieden sind oder noch gar keinen Internetanschluss besitzen, fragen, warum sollten ausgerechnet sie die Initiative unterstützen:

Die bisher verlegte Kupfertechnik wird in 5 bis 10 Jahren nicht mehr den wachsenden Anforderungen genügen. Dann muss der Anschluss vom Staat oder den Anwohnern teuer bezahlt werden, falls sich überhaupt ein Anbieter findet, der in einem so kleinen Ort wie Schöffelding ausbauen will. Für Immobilieneigentümer sichert der Anschluss zudem den Wert der Immobilie.

Des Weiteren gibt es keine Risiken. Die Vertragsbindung beträgt nur zwei Jahre, wie auch bei anderen Anbietern. Danach hat man die Möglichkeit zurück zum alten Anbieter zu wechseln. Sollte der eigene Vertrag noch lange laufen, ist das eben- falls kein Problem. Solange die Vertragsbindung des aktuellen Anbieters läuft, stellt die Deutsche Glasfaser das schnelle Internet nämlich kostenlos zur Verfügung (bis zu einem Jahr). Die Leitung kann normalerweise ohne weitere Erdarbeiten unterirdisch direkt in den Keller verlegt werden, z.B. direkt neben den bisherigen Kupferanschluss, so dass Sie in Zukunft frei entscheiden können, welchen Anschluss Sie nutzen möchten.

Sollte es weitere Fragen geben, können Sie sich bei glasfaser-schoeffelding@web.de oder auf der Homepage der Deutschen Glasfaser informieren. Verträge für Schöffelding können dort momentan leider noch nicht abgeschlossen werden. Dazu müssen wir die Deutsche Glasfaser erst mit genügend Interessenten überzeugen!

Dr. Martin Stumpf, Ringstr. 18, 86949 Schöffelding